Leitung: Rechtsanwälte Dr. Gisela Mähler und Dr. Hans-Georg
Mähler
Südliche Auffahrtsallee 29, 80639 München
Tel. (089) 1 78 20 69, Fax (089) 17 63 21
e-mail:
info@eidos-projekt-mediation.de
www.eidos-projekt-mediation.de
Sehr
geehrte Interessentinnen,
sehr
geehrte Interessenten,
hiermit laden wir ein zur Teilnahme an einem
einführenden
Grundlagenseminar Mediation
Familienmediation * Wirtschaftsmediation
unter Einschluß der Grundzüge Cooperativer Praxis
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Zeit: |
Dienstag, 09. November 2010, 14.00 Uhr, bis |
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Ort: |
Tagungshaus an der Resterhöhe (ca. 20
km hinter Kitzbühel) |
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Leitung: |
Gisela Mähler und Hans-Georg Mähler |
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Kosten: |
€ 690,– |
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Hinzu kommen Kosten für die Unterbringung |
Mediation
ist ein außergerichtlicher Weg der Konfliktbearbeitung und der
Gestaltung komplexer Zusammenhänge. Das Verfahren ist in vielen Bereichen
anwendbar, z.B. im Wirtschafts- und Arbeitsbereich, in Institutionen und
Organisationen, im Verwaltungsbereich, in der Schule, in der Familie. Das
Seminar hat zum Ziel, die Grundlagen der Mediation auf all diesen
Konfliktfeldern zu verdeutlichen. Wir verwenden hierzu einerseits Fälle aus
Trennung und Scheidung und aus dem Wirtschaftsbereich und beziehen Fallgestaltungen aus dem
Teilnehmerkreis mit ein.
Mediation stärkt die Selbstverantwortung der
Konfliktpartner. Sie fördert ihre Dialog-, Kooperations- und
Gestaltungsfähigkeit, so daß sie in die Lage versetzt
werden, interessengerechte, tragfähige Verständigungslösungen zu entwickeln bis
hin zum Abschluß einer fairen, rechtsverbindliche
Vereinbarung. Im „Streit um den Konsens“ werden die Konfliktpartner von einem
Mediator begleitet. Dieser hat im Unterschied zum Richter keine inhaltliche
Entscheidungsbefugnis. Seine Abstinenz steht in Korrespondenz zur
Selbstverantwortlichkeit der Konfliktpartner und bildet die Grundlage für den
Brückenbau zur beiderseitigen Verständigung. Der MediatorIn
obliegt hauptsächlich die Aufgabe, den Prozeß zu
strukturieren und ihr Erfahrungswissen einzubringen.
Die Einladung wendet sich an
Personen mit abgeschlossener Ausbildung und Praxiserfahrung,
die Mediation kennenlernen wollen, vor allem an
Anwälte und Anwältinnen, die im Bereich Familien-, Erb- und Wirtschaftsrecht
tätig sind, Wirtschaftsfachleute, Therapeuten, Berater und Fachkräfte aus
psychosozialen Berufsgruppen sowie Führungskräfte aus Betrieben und
Organisationen.
Mediation ist ein strukturiertes Konfliktlösungsverfahren.
Das Seminar dient in erster Linie dazu,
Methodisch wechseln
Informationsvermittlung, Gruppenarbeit und Rundgespräche mit
Übungen, Rollenspielen, Demonstrationen und deren jeweilige Reflexion.
Das Seminar macht mit den Grundlagen
von Mediation bekannt und ist in sich abgeschlossen. Zugleich ist die Teilnahme
an einem Grundlagenseminar Voraussetzung für eine vierteilige Ausbildung, der sich ein Seminar zur Prxisreflexion und Supervision
anschliesst. Die Struktur der Ausbildung und die
voraussichtlichen Daten der nächsten Kurseinheiten sind dem beigefügten
Hinweisblatt zu entnehmen.
Das Eidos Projekt Mediation
ist von der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation
(BAFM), dem Europäischen Forum und dem Schweizer Anwaltsverband als
Ausbildungsinstitut anerkannt. Die Ausbildung integriert die Ausbildungsordnung
der BAFM. Mit dem Abschluß der Ausbildung ist eine
Aufnahme als ordentliches Mitglied der BAFM möglich. Das berechtigt zur Führung
des Titels ‚Mediator BAFM’ resp. ‚Mediatorin BAFM’ (www.bafm-mediation.de). Für Teilnehmer, die dies anstreben, wird ein abgeschlossenes
psychologisches bzw.
sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (Dipl.-Psych., Dipl.-Soz.-Päd.,
Dipl.-Soz.-Arb., Dipl.-Päd.), eine juristische Ausbildung mit zweitem
Staatsexamen oder eine vergleichbare Qualifikation (z.B. Ausbildung als Eheberater
nach DAK-Richtlinien oder Familientherapeut) sowie eine zweijährige
einschlägige Berufserfahrung vorausgesetzt.
Die Ausbildung berechtigt Schweizer Anwälte entsprechend
dem Reglement des Schweizer Anwaltsverbandes zur Führung des Titels Mediator SAV
resp. Mediatorin SAV.
Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen der Mediation als
Konfliktbearbeitungsmethode in grundsätzlicher Weise. Im Vordergrund stehen
Beziehungskonflikte, wie sie sich in der Familienmediation
in besonderer Weise darstellen lassen. Die Ausbildung versteht sich damit auch
als ein Angebot für Personen, die sie z. B. nutzen wollen, um Mediation bei
Konflikten zwischen Personen und Unternehmen oder bei Konflikten in
Organisationen anzuwenden. Insoweit gibt es auch entsprechende Aufbauseminare. Die Ausbildung ist bei Erfüllung weiterer Kriterien
damit zugleich Grundlage für die Zertifizierung als Wirtschaftsmediator
(näher: www.eidos-projekt-mediation.de).
Neu eingeführt in der BRD ist die
Cooperative Praxis (engl.: collaborative practice/law).
Es ist ein mediationsanaloges Verfahren.
Wie in der Mediation ist das Verfahren darauf ausgerichtet, die
Konfliktpartner darin zu unterstützen, eine interessengerechte selbstverantwortete Einigung zu finden. Auch die Prinzipien
und der Ablauf gleichen einander.
Professionell werden die
Konfliktpartner aber nicht durch einen Mediator, sondern je nach Bedarf durch
ihre Anwälte, ihre Coaches oder neutrale Experten
unterstützt.
Diese sorgen gemeinsam für einen
Schutzraum, in dem der Konsens durch die Konfliktpartner erarbeitet werden
kann. Im Unterschied zu traditionellen anwaltschaftlichen
Verhandlungen ist der Auftrag der Anwälte wie auch der anderen professionell
Beteiligten auf das außergerichtliche Verfahren beschränkt. Die C.P.-Anwälte vertreten also ihre Parteien nicht vor
Gericht, wenn die Verhandlungen nicht zur Einigung führen.
In dem einführenden
Grundlagenseminar werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede benannt. In der
anschließenden Ausbildung werden die Aufgaben und Rollen der am Verfahren
beteiligten Professionen, ihre Form der – interprofessionellen – Zusammenarbeit
und die Choreographie des Verfahrens näher aufgefächert. Die Zertifizierung berechtigt bei Erfüllung der
entsprechenden Kriterien und zeitlichen Voraussetzungen, in regionale Netze
bzw. die Deutsche Vereinigung für Cooperative Praxis
aufgenommen zu werden (www.cooperative-praxis.de).
Die Seminarleiter
praktizieren
Mediation
und Cooperative Praxis als Schwerpunkt ihrer anwaltschaftlichen Tätigkeit v.a.
im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung, erbrechtlichen Fragestellungen und
Auseinandersetzungen im Wirtschaftsbereich. Sie sind insbesondere auch als Mediatoren in Organisationen, Betrieben und bei In-house-trainings
angefragt. Für die Beabeitung der Konflikte im
familiären Umfeld dient ihnen auch ihre Ausbildung als Ehe- und
Familienberater.
Beide haben u. a. an Veranstaltungen zur Mediationsfort– und –ausbildung
der Universitäten Oldenburg, Klagenfurt und Erlangen-Nürnberg, der Deutschen AnwaltAkademie und der Anwaltschaftlichen
Vereinigung für Mediation in Österreich mitgewirkt. Im Auftrag der
entsprechenden Länderjustizministerien haben sie Richter in Niedersachsen,
Mecklenburg-Vorpommern und Bayern als Mediatoren aus-
und fortgebildet.
In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll und
dem Otto Schmidt-Verlag haben sie Mediationstagungen
organisiert und geleitet und waren an einer Vielzahl von Kongressen als
Vortragende beteiligt.
Beide waren und sind in mediationsbezogenen
Fachgremien tätig. Hans-Georg Mähler war
z. B. Gründungssprecher der BAFM und war seit Anbeginn (1997) zehn Jahre
Mitglied des
Mediations-Ausschusses und 6 Jahre Mitglied des Familienrechtsausschusses
der Bundesrechtsanwaltskammer,
Gisela Mähler war 6 Jahre Mitglied des geschäftsführenden
Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im deutschen Anwaltverein und
ist Jurymitglied für die Verleihung der Mediationspreise
der Centrale für Mediation. Beide haben die
Initiative ergriffen, die „Cooperartive Praxis“ in München
und der BRD einzuführen. Sie setzen sich führend im Rahmen der „MediationsZentrale München“ dafür ein, Mediation und Cooperative Praxis in der Region München zu implementieren
(www.mediationszentrale-muenchen.de).
Nach vielfältigen Erfahrungen mit amerikanischen Trainern
bieten sie seit 1991 selbst Fort- und Ausbildungsseminare im Rahmen des Eidos Projekts Mediation an. Beiden ist der Mediationspreis Mecklenburg-Vorpommern 2007 verliehen worden.
Das Tagungs-Haus an der Resterhöhe liegt für sich allein auf einem nach Süden
geöffnetem Hang über dem Salzachtal auf 1200 m Höhe,
20 km südlich von Kitzbühel, kurz hinter dem Paß Thurn,
mit Blick auf den Hauptalpenkamm. Das Haus hat Einzel- und Doppelzimmer und
einen für unsere Zwecke sehr gut geeigneten Seminarraum. Es ist Vorsorge dahin
getroffen, daß weitere komfortable Einzelzimmer in
unmittelbarer Nachbarschaft dazugemietet werden können. Eine genauere
Anfahrtsbeschreibung werden wir Ihnen rechtzeitig übersenden.
Wenn Sie an dem Grundlagenseminar
teilnehmen wollen, bitten wir Sie aus organisatorischen Gründen möglichst
bald um die Rücksendung des beiliegenden Anmeldeformulars.
Der Aufbau des Seminars ist darauf ausgerichtet, daß
alle Teilnehmer von Anfang bis Ende dabei sind. Wenn Sie also jetzt schon
wissen, daß Sie nicht während der ganzen Zeit
anwesend sein können, bitten wir Sie, die Teilnahme auf ein späteres
Grundlagenseminar zu verschieben.
Im Falle des Rücktritts bis drei Wochen vor dem Termin
(eingehend) wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von € 25,-- einbehalten. Danach
fällt die gesamte Seminargebühr an, es sei denn, daß
ein anderer Teilnehmer nachrücken kann.
Dr.
Gisela Mähler
Dr.
Hans-Georg Mähler
P.S. Wenn Sie an dem Termin im Juni 2010 nicht teilnehmen
können, aber daran interessiert sind, für das nächste einführende
Grundlagenseminar eine Einladung zu erhalten, bitten wir um Rücksendung des
folgenden Abschnittes:
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Eidos Projekt Mediation
Fax
0049/(0)89/176321
Südliche Auffahrtsallee 29
80639 München
Ich bin an der Zusendung einer Einladung
für das nächste Mediations-Grundlagenseminar
interessiert.
Name/Vorname: ______________________________________________________
Beruf:
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Straße/ Ort:
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Telefon/Mobil: ______________________________________________________
Telefax/mail: ______________________________________________________
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(Ort, Datum)
(Unterschrift)
aus Einladung zum Grundlagenseminar Juni 2010